Indien # 13
Die Türen nach Indien stehen weit auf. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, in dem riesigen Land zu arbeiten.
Bereits 1994 besuchte Bob Hatton die Indian Pentecostal Community Church of God (IPCC). Damals hatte die Bewegung etwa 70 Gemeinden gegründet, ein Kinderheim mit ca. 50 Kindern und eine Bibelschule.
Inzwischen sind über 400 Gemeinden gegründet, das Kinderheim hat um die 120 Kinder und die Bibelschule kann der Anfrage von Stunden nicht nachkommen. Hinzu kommt eine Zahn- und Augenklinik sowie eine Berufsschule um junge Leute im Nähen und Autofahren auszubilden und Computer-Fähigkeiten zu vermitteln. Etwas gespenstisch steht eine Schule seit einigen Jahren rohbaufertig – das Geld fehlt um weiter zu machen.
Prabhudas und Ruth Papabathini stehen dem Werk vor. Sie sind auch noch sehr aktiv vor Ort in ihrer Gemeinde, die mittelerweile 1800 Mitglieder hat.
Prabhudas ist sehr bemüht um Gemeindegründungen unter den Stammesvölkern im nördlichen Teil von ihrem Staat (Andhra Pradesh).
Wir stehen in einem Dilemma. Das Land wird heimgesucht von dem Segen Gottes. Menschen kommen zum Glauben. Gemeinden werden gegründet, Befreiungen und Heilungen sind an der Tagesordnung – aber es fehlt an allen Enden die materielle Versorgung.
Seit Jahren wurde erfolgreich geworben für Patenschaften für Kinder im Kinderheim, für Gemeinden, Pastoren und Bibelschulen. Dann alle zwei bis drei Jahre gibt es eine Naturkatastrophe (Überschwemmungen, Dürre, Epidemie usw); Abhilfe kann nur durch Spenden von Aussen geleistet werden.
Die Strategie, die jetzt verfolgt wird, ist zu helfen, dass die Gemeinden auf ihren eigenen Beinen stehen können.
Zurzeit versuchen wir, Pastoren mit Wasserbüffeln zu versorgen. Durch die Milch können sie einen Teil ihres Einkommens verdienen. Da die Tiere nicht geschenkt sind, geben sie einen geringen Teil ihres Einkommes in einen Fond, um später mehr Tiere anzuschaffen.
Ähnlich verhält sich mit Nähmaschinen für Frauen.
Andere Mikro-Geschäfte sind geplant. Doch auch dieses Projekt birgt in sich einen gewissen Stressfaktor. Die Menschen sind so gewohnt, dass sie Hilfe und Geschenke vom Westen bekommen, dass sie nicht richtig einsehen, dass sie nun etwas bezahlen sollen.
Leider haben wir aus dem Westen uns durch falsche Erziehung teilweise schuldig gemacht.
Trotzdem machen wir weiter und werden nicht müde, Gutes zu tun und gehen die Dinge mit ein bißchen mehr Weitsicht an.
Bitte beten Sie für dieses Werk in Indien. Noch eine ganze Weile werden wir auch Mittel brauchen um die Projekte, die bereits laufen noch weiter zu betreiben. Wir brauchen z.B.
- Patenschaften für Kinder im Kinderheim (30 € pro Monat)
- Patenschaften für Bibelschüler (25 € pro Monat)
- Spenden für die Instandhaltung der Gebäude
- Unterstützung für Gemeindegründungen (20 € pro Monat für drei Jahre)
- 200 € für einen Wasserbüffel
- 100 € für eine Nähmaschine
Vielen Dank! Bitte den Zweck der Spende und Name und Adresse auf dem Überweisungsschein angeben. (Wichtig für die Zuordnung und die Spendenquittung!)












