Hungerhilfe Afrika #5

Bankverbindung

Welthunger und Weltarmut haben einen Zusammenhang

„Zugang zu Lebensmitteln und anderen Ressourcen ist nicht eine Frage der Verfügbarkeit sondern eine Frage der Kaufkraft. Unverschont gesagt, diejenigen mit dem meisten Geld haben die meisten Ressourcen, während die mit wenig oder keinem Geld hungern.“ Ross Copeland in „The Politics of Hunger.“

Laut Aussage des World Food Program's sind fast 800 Millionen Menschen unterernährt. Nach dem Zentrum für Food Policy:

  • mehr als 9 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Hunger und Unterernährung. 5 Millionen davon sind Kinder.
  • Etwa 1,5 Millionen leiden Hunger (Mangel an Kalorien und Protein)
  • 2 -3,5 Millionen leiden an Vitamin- und Mineralstoffmangel
  • Dennoch leiden 1,2 Milliarden an Fettleibigkeit (Übermaß an Fett und Salz oft in Zusammenhang mit Vitamin- und Mineralstoffmangel)

Die Hälfte der Weltbevölkerung – etwa 3 Milliarden Menschen -  muss mit weniger als US$2 am Tag auskommen. Die absolute Armutsgrenze liegt bei US$ 1 pro Tag.

1 Milliarde Kinder leben unter dieser Armutsgrenze, 649 Millionen haben keine angemessene Unterkunft, 400 Millionen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, 270 Millionen haben keinen Zugang zum Gesundheitswesen. 10,6 Millionen Kinder starben 2003, ehe sie ein Alter von fünf Jahren erreicht haben (ca. 29.000 Kinder pro Tag).

Was sagt die Bibel dazu?

Als die Apostel in Jerusalem endlich Paulus anerkannt haben als einen Apostel mit einem anderen Ruf als sie, haben die Aposel Paulus gemahnt:

„… sie haben uns gebeten, dass wir der Armen gedenken…“

„.. was zu tun ich mich auch befleißigt habe…“ (Galater 2:10)

Die Jerusalemer Apostel ermutigten Paulus, er sollte die Armen nicht vergessen. Er hat sie nicht vergessen, sondern mit Fleiß (Eifer und Leidenschaft) hat er sich für diese Menschen eingesetzt. Sich um die Armen zu kümmern ist ein apostolischer Dienst und Auftrag.

Jesus hat den Armen und Bedürftigen gedient. Er hat betont, dass das Evangelium gute Nachricht für die Armen ist. Er befahl seinen Jüngern, dass sie die hungrige Menge speisen sollten. Der Prophet Jesaja schreibt, dass das richtige Fasten darin besteht, dass man sein Brot mit den Hungrigen teilt.

Angesichts der o.g. Tatschen, haben wir viele Möglichkeiten.

Öffne deinen Mund für die, die nicht für sich selbst sprechen können, für den Rechtsanspruch aller Schwachen! Öffne deinen Mund, richte gerecht und schaffe Recht dem Elenden und Armen! Sprüche 31:8-9

Man hat dir mitgeteilt, o Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu gehen mit deinem Gott? Micha 6:8

 

Unsere Freunde Edward und Fridah Buria haben seit Jahren in dem Samburu-Gebiet in Kenia gearbeitet unter dem Samburu-Stamm. Damals galt dieser Stamm als unerreicht. Es ist ihnen gelungen während der letzten Jahre 13 Gemeinden im Samburu-Gebiet zu gründen. Einige dieser Gemeinden haben jetzt mehrere Hundert Mitglieder.

Das Leben für dieses Volk ist hart. Ende 2005 blieb der Regen aus. Die Felder konnten nicht bestellt werden und zu Anfang 2006 sind nach und nach auch ihre Tiere gestorben.

Hungersnot hat das Leben der Samburu beherrscht. Edward und Fridah mit ihrem Gemeinde-Netzwerk haben einen Aufruf zur Hilfe gemacht. Durch das Jahr hindurch haben sie 13.000 Leute regelmäßig gespeist. Forum Leben und Freunde haben sich auch daran beteiligt. Wir haben unser Brot mit den Hungrigen geteilt.

Es hat immer wieder Dürrezeiten in Samburu gegeben, aber sie werden in den letzten Jahren immer häufiger. Edward und seine Mitarbeiter sind auf der Suche nach nachhaltigen, dauerhaften Lösungen für die Probleme der Menschen.

Ein Projekt, das bereits läuft, ist mittels einer Pipeline (18 km) Wasser aus den Bergen zu holen. Dies ist an einer Stelle gut gelungen, bis ein Elefant auf das Rohr getreten ist und es zerstört hat.

Sie haben ein Ressourcen-Zentrum in Wamba gebaut. Hier können die Einheimsichen ihre Waren verkaufen. Es gibt auch ein Lager für die Lebensmittel, eine Arztpraxis und eine Berufsschule. Eine Modell-Landwirtschaft soll auch eingerichtet werden. Dies soll insgesamt die niedrige Lebensqualität der Samburu nheben.

Was fehlt ist eine Stromquelle. Einfache Untersuchungen z.B. können nicht vor Ort durchgeführt werden. Die Patienten müssen die vierstündige Reise nach Meru unternehmen, wo der Doktor sie weiter kostenlos behandelt.

 

Wir versuchen die Finanzierung einer Solaranlage zu übernehmen. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 7000 €. Wir haben bereits etwa 95% der Kosten zusammen. Wer sich noch daran beteiligen möchte, darf das gerne tun.

 

Fordern Sie einen kostenlosen Videoclip an von einer Lebensmittelverteilung, die im Oktober 2006 stattgefunden hat.

 

Hohenloher Zeitung 24.11.2006

News

Regen kommt nach Samburu
Samburu Frau
Edward und Fridah Buria
Warten auf die Verteilung
Warten auf den Arzt
Es gibt Bohnen...
...Mais...
...und einen Brei für die Kinder.
Etwa 1000 Personen bekommen Hilfe für ihre Familien an dieser Ausgabestelle
Mutter mit Kind
Die Samburus lieben Farben!