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- Halle des Gedenkens, Fotograf: Sasson Tiram

- Kranzniederlegung, Fotograf: Sasson Tiram

- Thomas Mayer, Fotograf: Sasson Tiram
Gedenkveranstaltung "70 Jahre Wannseekonferenz"
Siebzig Vertreter von dreißig protestantischen Kirchen, Gemeinden und christlichen Werken aus Deutschland und Österreich haben Donnerstag und Freitag in Israel des 70. Jahrestages der berüchtigten Wannsee-Konferenz gedacht. Am 20. Januar 1942 beschlossen die Leiter der deutschen Reichsministerien in der Villa Wannsee vor den Toren Berlins die „Endlösung der Judenfrage“, d.h. die systematische Vernichtung aller Juden Europas. Initiator der Gedenk-und Begegnungsreise war die Internationale Christliche Botschaft (ICEJ). Den Höhepunkt des zweitägigen Programmes stellte die Kranzniederlegung am Freitagvormittag in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem dar.
Die Delegierten aus Deutschland und Österreich, die gemeinsam rund zehn Millionen Deutsche und Österreicher aus protestantischen, evangelikalen, charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden repräsentieren, legten fünfunddreißig Kränze zu Ehren der Opfer des Holocaust nieder. Auch Vertreter lokaler Gemeinden und Organisationen waren vertreten. So beteiligte sich neben Ingolf Ellßel, dem Vorsitzenden der Europäischen Pfingstbewegung, und Hannelore Illgen vom Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen aus Deutschland auch Propst Dr. Uwe Gräbe von der Evangelischen Erlöserkirche aus Jerusalem an der Kranzniederlegung. Vertreter des Hilfswerks Zedakah und der Evangelischen Marienschwestern waren ebenso beteiligt wie Abgesandte des Christlichen Forums für Israel aus Deutschland, der Internationalen Christlichen Handelskammer und des Werkes „Christus für alle Nationen“. Allein aus Österreich waren neun Delegierte von Werken und Gemeinden angereist. Ihre Teilnahme hatte der österreichische ICEJ-Leiter Magister Karl Klanner koordiniert.
Den vollständigen Bericht von Birte Scholz und Lisa Schmid finden Sie hier
“Ich bin sehr berührt von den Reaktionen, sowohl bei dem Vorstand von YadVashem, als auch bei den Holocaust-Überlebenden die wir getroffen haben. Gottfried Bühler, der neue Leiter des deutschen Zweiges der ICEJ hatte seinen 10 jährigem Sohn dabei, um damit Zeichen zu setzten, der Holocaust wird nicht in Vergessenheit geraten. Bei den Überlebenden ist das eine große Sorge, dass nach ihrem Ableben, die Geschichte in Vergessenheit gerät, oder womöglich geleugnet wird, wie dies ja zum Teil heute schon geschieht. Dem Leiter wurde während der Zeremonie ein Scheck von umgerechnet € 40000.- überreicht, was ihn sichtlich bewegt hat."
Thomas Mayer, Pastor der Gemeinde Hoffnung für Alle in Aalen
